Ausgangslage
Das vorübergehende Ausscheiden von Frauen wegen Schwangerschaft und Elternzeit stellt vor allem in sehr kleinen Betrieben mit einer dünnen Personaldecke eine personalpolitische Herausforderung dar. Je höher die Qualifikation der/des Beschäftigten in Elternzeit, desto schmerzlicher ist der Ausfall und desto schwieriger wird es, eine geeignete Stellvertretung zu finden und den Wiedereinstieg nach der Elternzeit reibungslos zu
gestalten.
Um so wichtiger ist es für die Betriebe und die Beschäftigten, Elternzeiten frühzeitig und vorausschauend zu planen und gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen, die Rückkehr in den Betrieb möglichst reibungslos zu gestalten.
Angesichts der hohen Kosten, die mit der Akquisition, der Einstellung und der Einarbeitung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbunden sind, sind Investitionen in die Rückkehr von Frauen oder Männern aus der Elternzeit deutlich geringer. Selbst bei mehrmaliger Unterbrechung der Erwerbstätigkeit besteht bei Frauen zumeist großes Interesse, in den Betrieb zurückzukehren.
...mehr
|