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Betriebliche Unterstützung für Familien
Ausgangslage

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Was die öffentliche Kinderbetreuung angeht, so ist in der Bundesrepublik noch viel zu tun - auch im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn. Nach Untersuchungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gab es im Jahr 2000 nur für 2% der Kinder unter drei Jahren in den alten Bundesländern und für 16% in den neuen Bundesländern einen Krippenplatz (IAB-Kurzbericht Nr. 7/2001). Hortplätze waren im Westen nur für 4%, im Osten nur für 26% aller Sechs- bis Zehnjährigen verfügbar. Der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für Drei- bis Sechsjährige ist zudem mit einer Versorgung von 60% im Westen und 87% im Osten noch nicht eingelöst. In den bestehenden öffentlichen Kinderbetreuungseinrichtungen der alten Bundesländer sind Öffnungszeiten üblich, die kaum mehr als eine Vier-Stunden-Teilzeitbeschäftigung für die Eltern ermöglichen. Auch die eigenwilligen Zeithorizonte eines unregelmäßig gestalteten Halbtags-Schulsystems lassen sich kaum mit einer Vollzeitbeschäftigung in Einklang bringen. Während der 12-wöchigen Ferienzeiten im Jahr sind die Eltern zumeist ganz auf sich gestellt. Für die wachsende Zahl allein erziehender Eltern ist die unzureichende Infrastruktur für die Kinderbetreuung ein Kernproblem, das ihrem beruflichen (Wieder-)Einstieg entgegensteht. Deshalb engagieren sich immer mehr Unternehmen für die Kinderbetreuung ihrer Betriebsangehörigen.
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