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Familienorientierte Arbeits(zeit)-organisation
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Ausgangslage
Innovative und konkurrenzfähige Betriebe brauchen heute Arbeitszeitmodelle, mit deren Hilfe der Personaleinsatz flexibel und effizient an aktuelle Arbeitsanforderungen anzupassen ist und die den Beschäftigten eine bessere Vereinbarung von familiären und beruflichen Belangen ermöglichen1. Zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind nicht nur Arbeitszeitsysteme geeignet, die den Beschäftigten ein hohes Maß an Zeitsouveränität gewähren und ein breites Spektrum an individuellen Gestaltungsformen der Arbeitszeit zur Auswahl stellen. In bestimmten Lebensphasen, etwa bei der Geburt und in der Einschulungsphase von Kindern, bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit von Angehörigen oder wenn Enkelkinder betreut werden wollen, kann es auch nötig sein, die tägliche Arbeitszeit zu reduzieren. Trotz allgemeiner Verkürzung der Arbeitszeiten können Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen und Tageseinrichtungen für ältere Angehörige sowie zunehmende Wegzeiten zum Arbeitsplatz nur mehr schwer mit einer Vollzeitbeschäftigung in Einklang gebracht werden. Vor allem Frauen wählen den Weg in die Teilzeitbeschäftigung. Im Jahr 2001 waren 39,6% aller weiblichen abhängig Erwerbstätigen in Teilzeit beschäftigt. 86,4% aller Teilarbeitsplätze waren von Frauen besetzt.
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