| Der aktuelle Fachkräftemangel zeigt, dass gut qualifizierte Mitarbeiter/innen zunehmend fehlen. Fach- und Führungskräfte fallen nicht vom Himmel, sondern verlangen nach gezielten Ausbildungsinvestitionen. In der wachsenden Konkurrenz mit Großunternehmen können für kleine und mittlere Unternehmen Investitionen in die eigene Nachwuchssicherung zur Überlebensfrage werden.
Junge Mädchen sind dabei als Zielgruppe besonders interessant, weil sie gegenüber gleichaltrigen Jungen über eine höhere Schulbildung verfügen. Mehr als die Hälfte der Abiturienten sind weiblich, und fast jedes zweite Universitätszeugnis geht an eine Frau. Dennoch sind die Ausbildungschancen für Mädchen insbesondere in gewerblich-technischen Bereichen nach wie vor schlechter als die gleichaltriger Jungen. Mädchen in gewerblich-technischen Bereichen haben darüber hinaus eine geringere Chance, nach der Ausbildung in ein Arbeitsverhältnis übernommen zu werden, obwohl sie die gleichen Leistungen erbringen und ihre Prüfungsergebnisse oft sogar besser sind. Nicht zuletzt deshalb weichen die Mädchen immer noch auf typische Frauenberufe aus. 53,5% aller Mädchen wählen 10 der rund 400 Ausbildungsberufe.
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