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Betriebliche Handlungsmöglichkeiten bei der Personalwerbung und
-auswahl
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Besetzen Sie das Auswahlgremium paritätisch
mit Frauen und Männern, um subtile geschlechtstypische Diskriminierungen
weitestgehend auszuschließen. Assessment-Center, Potenzial-Analyseverfahren
und partnerschaftliche Gesprächsführungs-Methoden anhand eines
vereinheitlichten Gesprächsleitfadens können darüber hinaus
helfen, die Personalauswahl objektiver zu gestalten.
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Soweit in Ihrem Unternehmen vorhanden,
sollten Sie auch den Betriebsrat frühzeitig einbeziehen und
die Mitbestimmungsrechte bei
der Personalauswahl berücksichtigen.
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Machen Sie die Attraktivität Ihres
Unternehmens für weibliche Fachkräfte deutlich: Weisen Sie
Bewerberinnen auf die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten
für Frauen in Ihrem Betrieb hin. Schaffen Sie eine Gesprächsatmosphäre,
in der Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie offen
thematisiert werden können und bieten Sie ggf. ausdrücklich
Unterstützung (z.B. durch flexible Arbeitszeiten) an. Sie
erhöhen damit sowohl die Leistungsbereitschaft als auch die
Unternehmensbindung der Frauen. Bedenken Sie dabei, dass Frauen
durchschnittlich länger im Betrieb verweilen als Männer, die
auf dem Karriereweg ihren Arbeitsplatz häufiger wechseln -
Ihr Unternehmen also dauerhafter von einer eingearbeiteten
Fachkraft profitieren kann.
Chancen und Nutzen für Unternehmen
- größere Auswahlmöglichkeiten bei der Personalgewinnung
- Vorteile im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte
- Imagegewinn des Unternehmens
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