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Bewusstseinsbildung bei den Beschäftigten
Ausgangslage
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Eine auf Chancengleichheit ausgerichtete Unternehmensphilosophie
kann bei Beschäftigten und Führungskräften auf Skepsis stoßen,
weil die strukturelle Dimension der beruflichen Ein- und Aufstiegsbarrieren
von Frauen vielfach verkannt wird. Vor allem sind emotionale
Abwehrreaktionen zu erwarten. Der Aufstieg von Frauen in Führungspositionen
kann männliche Beschäftigte verunsichern und Konkurrenzängste
auslösen. Das Gefühl der Benachteiligung stellt sich bei Männern
unter Umständen schnell ein und macht eine offene Auseinandersetzung
schwierig. Deshalb ist es wichtig, innerbetriebliche Vorbehalte
frühzeitig zu ermitteln und das Bewusstsein dafür zu wecken,
dass Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit im Betrieb
letztlich allen Beschäftigten zugute kommen.
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