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Unternehmenskultur
 

 

Klären Sie frühzeitig, welche betrieblichen Interessen mit den Gleichstellungsmaßnahmen verfolgt werden. So kann die Einführung betrieblich unterstützter Kinderbetreuung zum Ziel haben, Erziehungszeiten der Beschäftigten zu verkürzen oder Fehlzeiten und Fluktuationsraten von Mitarbeiter/innen mit Kindern zu reduzieren. Die Integration von Frauen in Marketingteams kann an die Erwartung geknüpft werden, sich besser auf die Bedürfnisse weiblicher Kundenschichten einzustellen. Ggf. sollten Sie über die Personalstatistik hinaus kontinuierlich Daten zur Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, zu Fluktuationsraten und Fehlzeiten sowie zum Krankenstand erheben.

Legen Sie Zeiträume fest, in denen turnusmäßig über den Verlauf und den Erfolg der Maßnahmen berichtet und der Anpassungsbedarf überprüft wird. Anpassungen und die Entwicklung von neuen Maßnahmen sollten in Abstimmung mit der Geschäftsleitung und in ständiger Rückkopplung zum Betriebsrat und den Beschäftigten erfolgen.


 

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