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Für die Zielbestimmung
können Sie Ergebnis- oder Entscheidungsquoten einführen.
Ergebnisquoten legen fest, dass in einem festgelegtem
Zeitraum z.B. ein bestimmter Anteil von Frauen in Führungspositionen
erreicht werden soll. Entscheidungsquoten legen fest,
dass bei jedem Einzelfall bis zum Erreichen der Quote
Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt werden.
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Quoten können
Sie nicht nur zur Erhöhung des Frauenanteils in bestimmten
Bereichen formulieren. Zielvorgaben können auch für einen
angestrebten Anteil von Führungskräften in Teilzeitbeschäftigung
oder von Vätern im Erziehungsurlaub gemacht werden. Die
Höhe der Quote variiert in Abhängigkeit vom vorher festgelegten
Zeitraum und den betrieblichen Ausgangsbedingungen. Wichtig
ist es, dass realistisch geplant wird: setzen Sie nur
Ziele, die auch erreichbar sind. Prüfen Sie, welche unterstützenden
Maßnahmen nötig und sinnvoll sind, um die Ziele zur erreichen.
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Entwickeln Sie
verbindliche Verfahrensregeln, wie in Ihrem Unternehmen
eine unvoreingenommene und leistungsgerechte Beurteilung
von Frauen bei der
- Personalgewinnung und Personalauswahl
- Vergabe von Ausbildungsplätzen
- Gewährung von beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten
- Besetzung von Führungspositionen
- Bemessung von Lohn und Gehalt
erreicht werden kann. Solche Verfahrensregeln können
auch in Dienstanweisungen aufgenommen werden.
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Prüfen Sie, welche
Maßnahmen darüber hinaus sinnvoll und nötig sind, um die
Motivation, die Qualifizierung und die beruflichen Entwicklungs-
und Aufstiegsmöglichkeiten von Frauen gezielt zu fördern
und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Männer
und Frauen zu verbessern. In den nachfolgenden Kapiteln
geben wir Ihnen Hinweise darauf, welche Maßnahmen sich
in der Praxis bewährt haben, um
- die Potenziale von Frauen gezielt zu erschließen
- die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern
- eine frauenfreundliche Unternehmenskultur zu schaffen.
Die für jedes betriebliche Handlungsfeld zur Verfügung
gestellten Checklisten erleichtern Ihnen die Planung von
Maßnahmen.
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Stellen Sie auch
fest, ob und welche flankierenden Maßnahmen nötig sind,
um die Akzeptanz Ihrer Gleichstellungsinitiativen zu fördern.
Zwar sind aufgrund der größeren Transparenz in kleinen
und mittleren Unternehmen geringere und weniger komplexe
Widerstände gegen Gleichstellungsmaßnahmen zu erwarten,
gleichwohl kann es nötig sein, Skepsis zu überwinden.
Erfahrungsgemäß kann vor allem die Einführung von Quoten
Widerstand bei Männern und Frauen erzeugen. |
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