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Wirken Sie Vorbehalten
von Führungskräften gegenüber Frauen und gegenüber den Zielen
der Chancengleichheitspolitik entgegen. Suchen Sie das persönliche
Gespräch oder veranstalten Sie Gesprächsforen, um Überzeugungsarbeit
bei den Entscheidungsträgern zu leisten.
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Als direkte Vorgesetzte
haben leitende Angestellte und Personalverantwortliche entscheidenden
Einfluss auf den Aufstieg von Mitarbeiterinnen. Sie schlagen
Nachwuchskräfte vor und beurteilen sie. Fordern Sie Führungskräfte
auf, bei anstehenden Neueinstellungen und bei Beförderungen
Frauen vorzuschlagen.
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Schaffen Sie für Führungskräfte
Anreize, Frauen zu fördern und aufzubauen. Sie können die
Förderung von Chancengleichheit als Kriterium der Beurteilung
von Führungskräften einführen. Verbinden Sie frauenförderndes
und familienfreundliches Verhalten mit Karrierevorteilen.
Fordern Sie Führungskräfte auch zur aktiven Unterstützung
individueller familienorientierter Vereinbarungen auf.
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Erarbeiten Sie in Zusammenarbeit
mit Personalverantwortlichen und Führungskräften Leitlinien,
wie eine leistungsgerechte Bewertung von Frauen zu erzielen
ist. Die Leitlinien sollten für alle Bereiche der betrieblichen
Personalpolitik erstellt werden und können auch in Arbeitsanweisungen
aufgenommen werden.
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Führen Sie Dienstbesprechungen
ein, bei denen Führungskräfte und Personalverantwortliche
turnusmäßig berichten, welche Maßnahmen Sie eingeleitet haben.
Stellen Sie besonders erfolgreiche Praktiken bei Betriebsfeiern,
Jubiläen oder Betriebsversammlungen vor.
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In kleinen und mittleren
Unternehmen verfügen Führungskräfte eher über eine technisch
orientierte Ausbildung und sind in Fragen des Personalmanagements
weniger versiert. Bieten Sie Schulungen
an, um die Führungskräfte
Ihres Betriebes für die Entwicklung eines zielgruppenspezifischen
Personalmanagements zu qualifizieren. Fördern Sie mit speziellen
Trainings auch die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit der
Führungskräfte.
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Gleichstellungs-
und Gender-Trainings fördern
das Verständnis für die sozialisationsbedingt verschiedenen
Verhaltens- und Kommunikationsweisen von Frauen und Männern
und können dazu beitragen, die Führungskräfte für ein frauen-
und familienorientiertes Verhalten zu sensibilisieren.
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Kooperatives Führen
heißt auch, sich dem Feedback durch die Beschäftigten zu stellen.
Fordern Sie Führungskräfte auf, sich das Feedback der Beschäftigen
einzuholen und sich der Kritik zu stellen. |