E-Quality-Management
bringt Wettbewerbsvorteile auf den Absatz- und Anlegermärkten

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E-Quality-Management fördert Kundenorientierung
Die Ansprüche der Kunden an Produkt- und Servicequalität steigen
beständig. Kunden bevorzugen Produkte, die optimal auf ihre Bedürfnisse
abgestimmt sind. Weil sich unter dem internationalen Wettbewerbsdruck
Preise und Produkte zunehmend angleichen, lassen sich Konkurrenzvorteile
vielfach nur noch über ein besseres Serviceangebot erreichen. Soziale
Kompetenzen von Frauen wie Organisationstalent und Kommunikations-
und Teamfähigkeit sind in dieser Situation besonders gefragt.
E-Quality-Management verbessert die Anpassung an Wünsche weiblicher
Kundengruppen
Wer Frauen in ihren Qualifikationen, Erfahrungen und Sichtweisen
ernst nimmt, kann sich auch besser auf die gestiegenen Ansprüche
weiblicher Kundengruppen einstellen. Insbesondere in technischen
Berufsfelder kann die Entwicklung und Vermarktung von Produkten
und Dienstleitungen sehr viel besser an den Bedürfnissen weiblicher
Kundenschichten ausgerichtet werden. Die betrieblichen Erfahrungen
zeigen eindeutig, daß gemischte Teams mehr Kreativität und Leistungsfähigkeit
entfalten und tragfähigere Problemlösungen erarbeiten.
E-Quality-Management verspricht zusätzliche Marktvorteile durch
ein verbessertes Firmenimage
Studien von Gertraude Krell, Professorin für Personalwirtschaft,
belegen, daß sich Kauf- und Anlageentscheidungen in zunehmendem
Maße auch an ethischen Kriterien und an der Unternehmenspolitik
der Anbieter ausgerichten. Nicht nur auf Märkten mit überwiegend
weiblicher und oder an ethischen Grundsätzen orientierter Kundschaft
verspricht deshalb eine Politik der Chancengleichheit Wettbewerbsvorteile.
In einigen Bundesländern wird auch die öffentliche Auftragsvergabe
an betriebliche Gleichstellungsmaßnahmen gebunden.
Prädikate und Wettbewerbe machen Erfolge sichtbar
Europaweit nimmt die Anzahl der Wettbewerbe, Prädikate und Auditierungsverfahren
zu. In Deutschland werden Prädikate u.a. von Total
E-Quality Deutschland e.V. - einer Initiative der deutschen
Wirtschaft - verliehen.
Das Audit
Beruf & Familie, das auf Initiative der gemeinnützigen
Hertie-Stiftung initiiert und entwickelt wurde, legt den Akzent
auf eine familienbewußte Personalpolitik. Es bietet Unternehmen
einen Check-up der Unternehmenskultur und Anregungen für die Entwicklung
personalpolitischer Maßnahmen, die die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie für Frauen und Männer fördern.
Auch staatlicherseits werden in wachsender Zahl Preise für frauen-
und familienfreundliche Betriebe verliehen. Die Bundesregierung
veranstaltet seit 1996 den "Bundeswettbewerb Familienfreundlicher
Betrieb". Auch viele Länder schreiben Wettbewerbe zur Förderung
von Frauen und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus.
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